Danach sehne ich mich!

Frühling

Der Frühling entsteigt des Winters Gruft,
schleudert Leben in die warme Luft.
Streut verschwenderisch tausend Samen,
säumt die Welt ein mit Blütenrahmen.

Zarte Triebe durchbrechen Asphalt,
erobern Platz mit sanfter Gewalt.
Blühende Knospen, mit Tau bedeckt,
Die Köpfe zur Sonne hin gereckt.

Schmetterlinge auf jungen Zweigen
bitten zum Tanz im Frühlingsreigen.
Orchester aus Bienen und Hummeln,
die froh sich im Blumenduft tummeln.

Satte Wiesen, rauschende Wälder,
bunte leuchtende Blumenfelder.
Auf der Weide trabende Pferde,
Frühlingsglück für die kleine Herde.

read more

Seelennovember

Seelennovember

Schwarze Gedanken
an eisgrauen Tagen
Kaltes Gefühl
stellt bleischwere Fragen

Dunkle Gemälde
auf rissigen Wänden
Trister Versuch
mit Schönheit zu blenden

Trauerballade
auf stählerner Saite
Töne in Moll
füllen leere Weite

Seelennovember
in Nebel gefangen
dumpfe Sehnsucht
das Glück zu erlangen

Dieses Gedicht habe ich vor Jahren geschrieben, und es beschreibt ganz gut die triste Seite des Herbstes …